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Das Schloss Benatky wurde auf den Ruinen des ehemaligen Klosters
erbaut. 1526 ließ Friedrich von Donin den zentralen, im gotischen Stil gehaltenen Teil
des Gebäudes errichten. Vom Kloster ist nur die Maria-Geburtskirche erhalten
geblieben.
In der Renaissance und bis Ende des
16. Jahrhunderts wurde das Schloss immer wieder architektonisch verändert.
1656 brannte das Schloss bis
auf die Grundmauern nieder. Der Wiederaufbau nahm fast 50 Jahre in Anspruch.
Dabei wurde der Ostflügel mit einer Reihe von Gängen hinzugefügt.
Der Bau wird durch einen Kirchturm ergänzt. Sämtliche Gebäude,
einschließlich der Kirche, werden befestigt und mit 3 Toren versehen. Diese
Maßnahmen verleihen der Architektur eine gewisse Einheit.
Park und Pavillon
werden erst 1720 hinzugefügt. Die von M. Braun angeregten Statuen stammen
allerdings erst aus dem 18. Jahrhundert.
Die Familie
Thun-Hohenstein nimmt noch in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts eine Reihe von Umbauten vor. Dazu gehört u.
a. die Terasse unterhalb der Kirche.
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